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Die Geschichte des Argelsrieder Schulhauses

Ehe die Gemeinde Argelsried ihr eigenes Schulhaus errichtete, gingen die Kinder aus Argelsried und Geisenbrunn in die einklassige Volksschule nach Gilching. 1870/71 waren dies 28 Kinder. Je nach Zahl der Schüler hatte die Gemeinde Argelsried einen anteilsmäßigen Beitrag zum Schulfond zu entrichten. Dazu kam die Beschaffung von Brennholz.

1874 bereits erteilte die Königliche Regierung die Genehmigung zum Bau einer Schule in Argelsried. Die Verwirklichung aber ließ noch auf sich warten. Um die Jahrhundertwende zeichnete sich ab, dass die Gilchinger Schule die steigende Zahl der Schüler bald nicht mehr fassen würde. Die Argelsrieder sahen eine hohe Neuverschuldung auf sich zukommen. Um sich nicht an den Kosten des Gilchinger Schulbaus beteiligen zu müssen, setzten sie nun doch lieber ihren lang gehegten Plan vom Bau einer eigenen Schule für Argelsried und Geisenbrunn in die Tat um. Und ließen sich in Gilching „ausschulen“.

Am 12. Juni 1905 beschloss der Gemeindeausschuss den Kauf eines Ackers am Ortsrand in Richtung Geisenbrunn als Bauplatz für die Schule: 0,166 Hektar zum Preis von 980,- Mark. Im April 1906 begann der Bau der Schule in Argelsried, am 1. Oktober 1906 wurde sie eröffnet.

Besucht wurde die neue Argelsrieder Schule von den Kindern aus Argelsried, Geisenbrunn, Steinberg und Gut Hüll sowie von denjenigen Gilchinger Kindern, welche südlich der Bahn wohnten.

Die ursprüngliche Schule wurde als einklassige Volksschule errichtet. Sie bestand aus einem einzigen großen Klassenzimmer, in dem die Kinder von der 1. bis zur 7. Klasse gemeinsam unterrichtet wurden. Daran grenzte die Lehrerwohnung und die Gemeindekanzlei an.

 

 

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